Ferienwohnung Orsoyerberg

Orsoy dreht erst nach der Pause auf

Fußball-Kreisliga A: Die Vergaro-Elf gewann in Lüttingen trotz einer schwachen ersten Halbzeit mit 3:1
Von Johannes Heiming

Zurück aus der Winterpause konnten die Zuschauer und Verantwortlichen bei der Partie zwischen dem SSV Lüttingen und SV Orsoy ein Déjà-vu erleben. Vieles, was sich auf dem Kunstrasen im Fischerdorf abspielte, erinnerte doch stark an das erste Aufeinandertreffen im vergangenen Jahr. Am Ende stand ein 3:1 (1:1)-Sieg der Gäste, die besonders im zweiten Durchgang ihre Qualität bewiesen, zu Buche.

Mutmaßlicher IS-Kämpfer in Rheinberger Einrichtung festgenommen

Libanese in Untersuchungshaft: Tarik A. hat zuletzt in der Zentralen Unterbringungs-Einrichtung in Orsoy gelebt.
Ein junger Libanese sitzt seit Donnerstag in Untersuchungshaft, weil er sich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben soll. Der 19-Jährige ist am Mittwoch in einer Flüchtlingsunterkunft in Rheinberg-Orsoy festgenommen worden. Von Uwe Plien

Die Polizei hat am Mittwoch einen Bewohner der Zentralen Unterbringungs-Einrichtung (ZUE) in Rheinberg-Orsoy festgenommen. Dabei soll es sich um den 19-jährigen Libanesen Tarik A. handeln. Wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte, hat sie am Donnerstag beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs einen Haftbefehl gegen den Mann erwirkt. Tarik A. wurde bereits am Donnerstag nach Karlsruhe überstellt.

Schwarzer geht: CDU verliert das vierte Ratsmitglied

Rheinberg. Nach Ulrich Hecker, Christof Knoppek und Werner Plückelmann hat jetzt das vierte Ratsmitglied in dieser Legislaturperiode die CDU-Fraktion verlassen.

Marc Schwarzer aus Orsoy ist aus der CDU ausgetreten, wird sein Ratsmandat aber weiter wahrnehmen, wie er gestern im RP-Gespräch sagte. "Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt", gestand der 39-Jährige, der 2013 in die Partei eintrat und nur ein Jahr später in den Rat gewählt wurde. Er habe damals die Arbeit im Ortsverband Orsoy als gut empfunden und Lust gehabt, sich zu engagieren.

Betreuerwechsel in Orsoy beschäftigt den Landtag

Was gibt es über den Betreuungswechsel in der Zentralen Unterbringungs-Einrichtung (ZUE) in Orsoy zu sagen? Warum kam es zum Streit zwischen dem Investor IPG und dem DRK-Landesverband, der dazu führte, dass sich jetzt seit dem 1. Februar die Malteser um die Flüchtlinge im alten Orsoyer Krankenhaus kümmern?

Die Rheinberger CDU-Fraktion hatte einen Antrag an den Ausschuss für Soziales, Familien und Senioren gerichtet, um Antworten auf diese Fragen zu bekommen. Kurzfristig hatten auch die Grünen einen Antrag mit nahezu gleicher Stoßrichtung nachgelegt. Beides stand im Ausschuss auf der Tagesordnung.

Das Pfeiffen könnte bald verstummen

Es klang nach guten Nachrichten, was die Initiative „Niag Bahnlärm“ bei ihrer Mitgliederversammlung im Schwarzen Adler zur Neugestaltung der Bahnübergänge in Orsoy, Orsoyerberg und Baerl aus erster Hand erfuhr. Niag-Chef Peter Giesen und der stellvertretende Eisenbahn-Betriebsleiter Thomas Scherbath hatten für die gut 30 Mitglieder Neuigkeiten mitgebracht, die aus Sicht der Initiative durchaus hörenswert erschienen.

Hausleitung ist im Dialog mit Anwohnern

232 Flüchtlinge leben momentan in der ZUE Orsoy. Gestern Abend gab es im Pfarrheim Altes Zollhaus wieder ein Treffen für die Nachbarn. Es ging um Sauberkeit und das Benehmen mancher Bewohner. Bald bekommt das Haus WLAN.

Weil die Malteser das Deutsche Rote Kreuz als Verantwortliche für die Sozialbetreuung abgelöst haben, ist die Zentrale Unterbringungs-Einrichtung in Orsoy (ZUE) ins Gerede gekommen. Der Wechsel erfolgte zum 1. Februar. Das Unternehmen IPG, Vertragspartner des Landes, liegt mit dem DRK im Clinch (wir berichteten). Das alles hält den Leiter der ZUE, Andreas Stomps von der Bezirksregierung Düsseldorf, und sein Team nicht davon ab, in unregelmäßigen Abständen Info-Abende für die Anwohner des alten Hospitals anzubieten. "Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen, wir möchten wissen, was wo nicht gut läuft und wo wir etwas verbessern können", sagte er. Der Einladung zur Versammlung gestern Abend im Pfarrheim Altes Zollhaus in Orsoy waren rund 30 Frauen und Männer gefolgt. Neben dem Leitungsteam der ZUE standen auch Vertreter der Malteser und der IPG Rede und Antwort.

Schnelles Internet erreicht auch Orsoy

Telekom startet Mitte März mit dem technischen Ausbau. Nor vor Weihnachten sollen die Pakete buchbar sein.

"Gute Nachrichten für Orsoy", kündigte Bürgermeister Frank Tatzel gestern Morgen an und gab das Wort weiter an seine Nachbarin zu Linken. Ursula Schauf-Paschek, Key Account Managerin der Deutschen Telekom, kündigte an, dass nach Borth/Wallach (Vorwahl-Bereich 02802) und der Innenstadt (02843) nun auch der Sektor mit der Telefon-Vorwahl 02844 - also Orsoy - digitaltechnisch flott gemacht werden soll. Vor Weihnachten sollen rund 2000 Haushalte mit bis zu 100 M/bits im weltweiten Netz unterwegs sein können. Mit dem Netzausbau beginnt die Telekom Mitte März, erläuterte Herbert Czubak von der Telekom-Technik. Dazu baut die Telekom sechs neue Mulitfunktionsgehäuse (MFG), um möglichst nah an ihre Kunden heranzurücken. In den MFG werden die Lichtsignale von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt. Denn "die letzte Meile" bis zu den Hausanschlüssen müssen die Daten weiter durch das alte Kupferkabel, die durch die sogenannte Vectoring-Technik (FTTC) ertüchtigt wird - das heißt, ihre Bandbreite wird erhöht. Jeder Meter Kupfer aber kostet Tempo. Je näher der Abnehmer also an einem der unscheinbaren grauen Kästen wohnt, desto schneller wird seine neue Internetleitung.

SPD: "Ins Rathaus Orsoy investieren"

Vorschlag: Nachträglich 140.000 Euro in den Haushalt 2016 einarbeiten. Von Uwe Plien

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt bezeichnete Heinz Engelke, Sachkundiger Bürger der CDU, das alte Rathaus in Orsoy als einen Schandfleck. An dem Gebäude müsse dringend etwas getan werden. Dieter Paus, Technischer Beigeordneter der Stadt, rechnete vor, dass es rund 140.000 Euro kostete, die wichtigsten Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass von dem denkmalgeschützten Gebäude keine Gefahr mehr durch Baumängel ausgehe. Vor einem Jahr waren vor dem (letztendlich aus anderen Gründen abgesagten) Jubiläums-Karnevalszug) die Fensterläden abmontiert worden. Man wollte vermeiden, dass sie bei einem Sturm herunterstürzen. Bis heute sind sie noch nicht wieder angebracht worden. Inzwischen hat die CDU einen Antrag zum alten Rathaus eingereicht.