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Rücktritte bei DLRG nach Ärger um die Bad-Eröffnung

Die immer wieder verschobene Eröffnung des Solvay-Bades in Rheinberg hat jetzt erste Konsequenzen.
Die Vorsitzende der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Orsoy, Petra Liebich, hat ihren Rücktritt eingereicht - "aus persönlichen Gründen", wie es in einer Pressemitteilung der DLRG gestern hieß. Auf Anfrage bestätigte DLRG-Sprecher Norman Pötschulat, dass ein Grund für den Rücktritt auch die immer wieder verschobene Öffnung des Solvay-Bades gewesen sei.

Mit Liebich sind auch zwei Beisitzer zurückgetreten: Helmut Abs und Wolfgang Morawa. Es gebe im Vorstand Uneinigkeit darüber, wie die bisher nicht erfolgte Bad-Eröffnung zu bewerten sei, räumte Pötschulat ein. "In der Privatwirtschaft wäre das Bad längst offen."

Die gestrige Pressemitteilung endete mit der Formulierung, dass die DLRG Orsoy aktuell darunter "leide", dass das Hallenbad immer noch nicht geöffnet sei. Zu diesem Thema hat es aktuell ein Treffen von Bürgermeister Frank Tatzel mit den Klubs gegeben. Ein konkreter Eröffnungs-Termin sei aber immer noch nicht bekannt, sagte Pötschulat.

417 Mitglieder hat die DLRG Orsoy aktuell. Normalerweise wird von September bis Mai freitags im Rheinberger Hallenbad geübt. Wegen der Reparaturarbeiten gab es in den vergangenen Monaten keine Trainingszeiten. "Wir überlegen jetzt, in das Bad von Kamp-Lintfort auszuweichen", sagte Pötschulat.

Petra Liebich war 15 Jahre lang an der Spitze der DLRG-Ortsgruppe Orsoy. Bis zur Neubesetzung der frei gewordenen Posten wird der Verein durch den stellvertretenden Vorsitzenden Thorsten Lindekamp und den Geschäftsführer Lars Geldermann - mit der Unterstützung des verbleibenden Hauptvorstandes - weitergeführt.

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